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Juni 2020

Klimakrise als intersektionale Herausforderung – Prof. Franziska Müller (Uni Hamburg)

11. Juni 2020 @ 18:00 - 20:00

Klimawandel scheint ein universales Phänomen zu sein. Tatsächlich sind seine Ursachen und Auswirkungen vielschichtig und verschärfen bereits bestehende und historisch seit langem fixierte Ungleichheiten. Kategorien wie 'race', 'class' und 'gender' spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine intersektionale Betrachtungsweise legt diese Verwobenheiten offen, zeigt koloniale Kontinuitäten auf und bietet Möglichkeiten, um Bewegungsstrategien und Klimapolitiken zu entwickeln, die die Gerechtigkeitsdimension in den Mittelpunkt stellen. Zugang zum Vortrag über Zoom: https://uni-hamburg.zoom.us/j/95697792596?pwd=LzFFL3l0aHJRMXh2ckxrclZ1NjhVdz09 Meeting-ID: 956 9779 2596 Passwort: Ploek Weitere Infos wie immer auch hier:…

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April 2022

Globale Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

12. April 2022 @ 18:00 - 20:00

Di, 12.04., 18 Uhr, Raum S8, VMP 9 Workshop: Globale Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland oder: Wie schaffen wir Frieden? Mit Prof. Dr. Ulrich Fritsche und dem Arbeitskreis Plurale Ökonomik. Im Angesicht der aktuellen Lage wollen wir uns die Sanktionen gegen Russlands Wirtschafts- und Finanzsektor ansehen, sowie deren globale Auswirkungen. Im Anschluss daran diskutieren wir, wie wir zum Frieden beitragen können und wie eine Wirtschaftsordnung aussehen muss, die solidarische und friedliche Gesellschaften befördert. Friedenskulturwoche vom 11.-18.04.2022 Der Fachschaftsrat Sozialökonomie veranstaltet…

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Oktober 2022

Kapitalismus aus historischer Sicht. Theorien, Evidenz, Kritik mit Prof. Dr. Jürgen Kocka

20. Oktober 2022 @ 18:00 - 20:00
Jürgen Kocka im Jahr 2011

Einschlägige Kapitalismuskritik ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Doch wie kann man ein Phänomen kritisieren, von dem es gar kein einheitliches Verständnis gibt? In seinem Vortrag versucht der renommierte Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Jürgen Kocka deshalb zu ergründen, wo dieses weltumspannende ökonomische System seinen Anfang nahm und was den modernen Kapitalismus überhaupt ausmacht. Außerdem stellt er dar, wie zeitgenössische Beobachter die Entstehung der damals noch jungen kapitalistischen Produktionsweise zu erklären versuchten. In einem Vortrag über den Kapitalismus darf die…

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November 2022

Postwachstum

3. November 2022 @ 18:00 - 20:00
S08 Von-Melle-Park 9, Von Melle Park 9 + Google Karte

Mit einem Videoinput der Kulturanthropologin Dr. Andrea Vetter & einer Einführung durch den Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg Degrowth oder Postwachstum ist ein dynamisches Forschungsfeld und Bezugspunkt vielfältiger sozial-ökologischer Bewegungen. Postwachstum ist nicht nur eine grundlegende Kritik an der Hegemonie des Wirtschaftswachstums. Es ist auch eine Vision für eine andere Gesellschaft, die angesichts von Klimawandel und globaler Ungleichheit Pfade für grundlegende Gesellschaftsveränderung skizziert (Schmelze r& Vetter, 2019). Gemeinsam diskutieren wir über die Geschichte von Wachstum, rekonstruieren die zentralen Formen der Wachstumskritik…

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Marxistische Perspektiven mit Dr. Winfried Wolf

17. November 2022 @ 18:00 - 20:00

Die neue Debatte über "Degrowth" oder die "Postwachstumsgesellschaft" ist im Grunde 150 Jahre alt. Schon Karl Marx und vor allem Friedrich Engels erkannten, dass der innerkapitalistische Zwang zur Akkumulation von Kapital, also die Kopplung von Profitmaximierung und Wachstum, zerstörerisch für Mensch und Natur sind. Winfried Wolf, der seit Jahrzehnten zu den Themen Weltwirtschaft und Globalisierung publiziert, konkretisiert diese marxistische Kritik am Kapitalismus unter anderem an den Beispielen Klimanotstand und Mobilitätswahn. Auch der Ukrainekrieg muss in diesem Zusammenhang gesehen werden: Hinter…

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Dezember 2022

Digitale Monopole – Eine wirtschaftssoziologische Erklärung der Dominanz der Wenigen

1. Dezember 2022 @ 18:00 - 20:00

Die Digital-Wirtschaft wird von wenigen Konzernen dominiert. Die „Big Five“ (Alphabet, Amazon, Meta, Apple) können immer mehr Marktmacht konzentrieren. Zudem ist belegt, dass die Vormacht von „Superstar-Firmen“ zur weltweiten Einkommens- und Vermögensungleichheit in erheblichem Maße beiträgt. Seit Cambridge Analytica und Vote Leave wird auch ihre Gefahr für unsere Gesellschaft deutlicher. In der Ökonomik gibt es unterschiedliche Theorien für diese starken Monopolisierungstendenzen, nicht wenige davon greifen auf soziologische Erklärungen zurück. Zu Gast haben wir deshalb Prof. Dr. Jürgen Beyer, welcher eine…

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Commons – Kraft des Gemeinsamen, des Commoning mit Friederike Habermann & Vorstellung von Hamburg Enteignet

15. Dezember 2022 @ 18:00 - 20:00

Ob Gemeinwohlökonomie, Deutsche Wohnen Enteignen oder die Selbstverständlichkeit, mit der in sozialen Bewegungen keine Tauschlogik vorkommt: All dies ersetzt zunehmend den Marktmechanismus und damit Ausbeutung von Mensch und Natur durch unsere Lust, miteinander unsere Zukunft zu gestalten." so Friederike Habermann, die Ökonomin und Historikerin ist als Aktivistin zum Thema Commons aktiv. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich unter anderem mit tauschlogig-freier Ökonomie, Care-Arbeit und globalen sozialen Bewegungen.

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Januar 2023

In Planung

12. Januar 2023 @ 18:00 - 20:00
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Care und die Grenzen des Wachstums – Analysen der feministischen Wachstumskritik, mit Dr. Lisa Yashodhara Haller

26. Januar 2023 @ 18:00 - 20:00
Hörsaal, Von-Melle-Park 9

Das Wachstum baut nicht nur in weiten Teilen auf unbezahlter Care Arbeit auf, es stößt in dieser auch an seine Grenzen. Nicht jede Form von Tätigkeit und Beziehung lässt sich in Warenförmigkeit bringen und mit einem Wert versehen, um sie marktförmig handeln zu können. Dr. Lisa Yashodhara Haller wird uns verschiedene feministische Perspektiven um die Wachstumskritik vorstellen, von Wohlfahrtsforscherinnen über feministische Ökonominnen bis zur Wertkritik, um dann ihren eigenen Ansatz vorzustellen. Dr. Haller berät, forscht und bildet rund um Sozialpolitik,…

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April 2023

Podiumsdiskussion „Plurale Perspektiven auf ökonomische Transformation“

13. April 2023 @ 18:00 - 20:00

Im Sommersemester 2023 wollen wir uns mit dem Thema „Preise, Krise, Inflation“ beschäftigen und starten wir mit einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Plurale Perspektiven auf ökonomische Transformation“. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstagabend, den 13.04.2023 um 18 Uhr, im Hörsaal VMP 9 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren! Die Veranstaltung ist im Rahmen der jährlichen Klausurtagung des Netzwerks organisiert – nutzt also die Möglichkeit euch mit vielen Pluralo-Interessierten aus ganz Deutschland zu vernetzen! Eingeladene Gäste: Prof. Dr. Arne Heise (UHH Sozialökonomie,…

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Klimakrise als intersektionale Herausforderung – Prof. Franziska Müller (Uni Hamburg)

Klimawandel scheint ein universales Phänomen zu sein. Tatsächlich sind seine Ursachen und Auswirkungen vielschichtig und verschärfen bereits bestehende und historisch seit langem fixierte Ungleichheiten. Kategorien wie ‚race‘, ‚class‘ und ‚gender‘ spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine intersektionale Betrachtungsweise legt diese Verwobenheiten offen, zeigt koloniale Kontinuitäten auf und bietet Möglichkeiten, um Bewegungsstrategien und Klimapolitiken zu entwickeln, die die Gerechtigkeitsdimension in den Mittelpunkt stellen.
Zugang zum Vortrag über Zoom:
Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter!

 

Globale Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Di, 12.04., 18 Uhr, Raum S8, VMP 9

Workshop: Globale Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland oder: Wie
schaffen wir Frieden? Mit Prof. Dr. Ulrich Fritsche und dem Arbeitskreis Plurale Ökonomik.

Im Angesicht der aktuellen Lage wollen wir uns die Sanktionen gegen Russlands Wirtschafts- und
Finanzsektor ansehen, sowie deren globale Auswirkungen. Im Anschluss daran diskutieren wir, wie
wir zum Frieden beitragen können und wie eine Wirtschaftsordnung aussehen muss, die
solidarische und friedliche Gesellschaften befördert.

Friedenskulturwoche vom 11.-18.04.2022

Wir wollen zur rationalen, kooperativen Verständigung über Kriegs- und Friedensursachen beitragen, auch gegen die aktuelle Emotionalisierung in der Debatte. Wir sind der Überzeugung, dass zivile internationale Kooperation die notwendige Alternative ist zum Krieg – in Kultur, Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Wir wollen aus der Universität Hamburg, im Sinne ihres Leitbilds, zur akuten und dauerhaften Friedensentwicklung in Europa inklusive Russlands und der ganzen Welt beitragen.

Dazu fragen wir uns, was Kriegs- und Friedensursachen sind. Es finden u.a. Workshops zu den Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen gegen Russland mit Prof. Dr. Ulrich Fritsche, zum 100-Milliarden-Aufrüstungssprogramm und den zivilen Alternativen, ein historischer Campusrundgang zu Krieg und Frieden, die Filmsicht des Antikriegsfilms „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“, ein Austausch mit aus St. Petersburg zurückgekehrten Austauchstudierenden über die Bedeutung internationalen Austauschs statt, sowie eine Diskussionsveranstaltung zu Kriegs- und Friedensursachen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Prof. Dr. Cord Jakobeit (Dekan), Prof. Dr. Ursula Schröder (IFSH) und Prof. Dr. Karsten Nowrot (Sozialökonomie).

Flyer-Friedenskulturwoche-SozOek-2022_Programm

 

Kapitalismus aus historischer Sicht. Theorien, Evidenz, Kritik mit Prof. Dr. Jürgen Kocka

Einschlägige Kapitalismuskritik ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Doch wie kann man ein Phänomen kritisieren, von dem es gar kein einheitliches Verständnis gibt? In seinem Vortrag versucht der renommierte Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Jürgen Kocka deshalb zu ergründen, wo dieses weltumspannende ökonomische System seinen Anfang nahm und was den modernen Kapitalismus überhaupt ausmacht. Außerdem stellt er dar, wie zeitgenössische Beobachter die Entstehung der damals noch jungen kapitalistischen Produktionsweise zu erklären versuchten. In einem Vortrag über den Kapitalismus darf die Kritik daran natürlich nicht fehlen und so zeichnet Kocka auch die historische Entwicklung kapitalismuskritischer Ansätze nach.

 

Postwachstum

Mit einem Videoinput der Kulturanthropologin Dr. Andrea Vetter &

einer Einführung durch den Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg

Degrowth oder Postwachstum ist ein dynamisches Forschungsfeld und Bezugspunkt vielfältiger sozial-ökologischer Bewegungen. Postwachstum ist nicht nur eine grundlegende Kritik an der Hegemonie des Wirtschaftswachstums. Es ist auch eine Vision für eine andere Gesellschaft, die angesichts von Klimawandel und globaler Ungleichheit Pfade für grundlegende Gesellschaftsveränderung skizziert (Schmelze r& Vetter, 2019). Gemeinsam diskutieren wir über die Geschichte von Wachstum, rekonstruieren die zentralen Formen der Wachstumskritik (ökologische, soziale, kulturelle, feministische, Kapitalismus- Industrialismus- sowie Süd-Nord-Kritik) und besprechen die unterschiedlichen Ziele der Postwachstums-Strömungen.

Marxistische Perspektiven mit Dr. Winfried Wolf

Die neue Debatte über „Degrowth“ oder die „Postwachstumsgesellschaft“ ist im Grunde 150 Jahre alt. Schon Karl Marx und vor allem Friedrich Engels erkannten, dass der innerkapitalistische Zwang zur Akkumulation von Kapital, also die Kopplung von Profitmaximierung und Wachstum, zerstörerisch für Mensch und Natur sind. Winfried Wolf, der seit Jahrzehnten zu den Themen Weltwirtschaft und Globalisierung publiziert, konkretisiert diese marxistische Kritik am Kapitalismus unter anderem an den Beispielen Klimanotstand und Mobilitätswahn. Auch der Ukrainekrieg muss in diesem Zusammenhang gesehen werden: Hinter diesem steht eine Geopolitik, die letzten Endes auch aus Kapitallogik und Wachstumszwang resultiert. Die Alternative ist eine Gesellschaft, die von Solidarität und Respekt vor Mensch und Natur geprägt ist. Doch diese setzt den Bruch mit dem Kapitalismus voraus.

Winfried Wolf schrieb Bücher zur Weltwirtschaft u.a. zusammen mit Ernest Mandel (z.B. Cash, Crash & Crisis – Profitboom, Börsenkrach und Wirtschaftskrise, Hamburg 1986). Er ist Verkehrsexperte (u.a. „Eisenbahn und Autowahn“, 1986 und 1992). Jüngste Veröffentlichung: „Tempowahn. Vom Fetisch der Geschwindigkeit zur Notwendigkeit der Entschleunigung (Wien 2021). Er ist aktiv bei „Bürgerbahn – Denkfabrik für eine starke Schiene“. Wolf ist Chefredakteur von “Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie“ (www.lunapark21.net und www.winfriedwolf.de).

Digitale Monopole – Eine wirtschaftssoziologische Erklärung der Dominanz der Wenigen

Die Digital-Wirtschaft wird von wenigen Konzernen dominiert. Die „Big Five“ (Alphabet, Amazon, Meta, Apple) können immer mehr Marktmacht konzentrieren. Zudem ist belegt, dass die Vormacht von „Superstar-Firmen“ zur weltweiten Einkommens- und Vermögensungleichheit in erheblichem Maße beiträgt. Seit Cambridge Analytica und Vote Leave wird auch ihre Gefahr für unsere Gesellschaft deutlicher. In der Ökonomik gibt es unterschiedliche Theorien für diese starken Monopolisierungstendenzen, nicht wenige davon greifen auf soziologische Erklärungen zurück. Zu Gast haben wir deshalb Prof. Dr. Jürgen Beyer, welcher eine wirtschaftssoziologische Perspektive auf die Entstehung Digitaler Märkte werfen wird. Dabei werden Probleme wie das Durchsetzen von Second-Best-Options, das Auftreten einer Multi-Sided-Market Logik und der Paratisierung der Offline-Ökonomie deutlich gemacht.

Prof. Dr. Jürgen Beyer ist Professor für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der Universität Hamburg. Er forschte u.a. zum Thema Digitale Märkte („ Die Plattformlogik als digitale Marktordnung. Wie die Digitalisierung Kopplungen von Unternehmen löst und Märkte transformiert.“ 2016, zusammen mit Stefan Kirchner), Finanziealisierung (Finanzialisierung, Demokratie und Gesellschaft – Zehn Jahre nach Beginn der Finanzkrise, 2018) Unternehmenskontrolle, kooperativer Kapitalismus („Kooperativer Kapitalismus“1995, zusammen mit Paul Windolf) und anderen Themen. Bis 2021 war er Forschungsdirektor am iff- Institut für Finanzdienstleistungen.

Commons – Kraft des Gemeinsamen, des Commoning mit Friederike Habermann & Vorstellung von Hamburg Enteignet

Ob Gemeinwohlökonomie, Deutsche Wohnen Enteignen oder die Selbstverständlichkeit, mit der in sozialen Bewegungen keine Tauschlogik vorkommt: All dies ersetzt zunehmend

den Marktmechanismus und damit Ausbeutung von Mensch und Natur durch unsere Lust, miteinander unsere Zukunft zu gestalten.“ so Friederike Habermann, die Ökonomin und Historikerin ist als Aktivistin zum Thema Commons aktiv. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich unter anderem mit tauschlogig-freier Ökonomie, Care-Arbeit und globalen sozialen Bewegungen.

Care und die Grenzen des Wachstums – Analysen der feministischen Wachstumskritik, mit Dr. Lisa Yashodhara Haller

Das Wachstum baut nicht nur in weiten Teilen auf unbezahlter Care Arbeit auf, es stößt in dieser auch an seine Grenzen. Nicht jede Form von Tätigkeit und Beziehung lässt sich in Warenförmigkeit bringen und mit einem Wert versehen, um sie marktförmig handeln zu können. Dr. Lisa Yashodhara Haller wird uns verschiedene feministische Perspektiven um die Wachstumskritik vorstellen, von Wohlfahrtsforscherinnen über feministische Ökonominnen bis zur Wertkritik, um dann ihren eigenen Ansatz vorzustellen. Dr. Haller berät, forscht und bildet rund um Sozialpolitik, Elternschaft und Geschlecht. In ihren Arbeiten wird der Zusammenhang zwischen staatlicher Steuerung der Ökonomie und den, im vermeintlich Privaten getroffenen Entscheidungen aufgezeigt, wodurch deren wechselseitige Beziehung verdeutlicht wird.

Sie verfasste unter anderem Bücher wie „Materializing Feminism – Positionierung zu Staat, Ökonomie und Identität“, „Elternschaft im Kapitalismus – Staatliche Einflussfaktoren auf die Arbeitsteilung junger Eltern“ und „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“. Außerdem lehrte sie zuletzt an der FU Berlin und in vielen weiteren Vorträgen.

Podiumsdiskussion „Plurale Perspektiven auf ökonomische Transformation“

Im Sommersemester 2023 wollen wir uns mit dem Thema „Preise, Krise, Inflation“ beschäftigen und starten wir mit einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Plurale Perspektiven auf ökonomische Transformation“. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstagabend, den 13.04.2023 um 18 Uhr, im Hörsaal VMP 9 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren! Die Veranstaltung ist im Rahmen der jährlichen Klausurtagung des Netzwerks organisiert – nutzt also die Möglichkeit euch mit vielen Pluralo-Interessierten aus ganz Deutschland zu vernetzen!

Eingeladene Gäste: Prof. Dr. Arne Heise (UHH Sozialökonomie, VWL insb. Finanzwissenschaft und Public Governance)

Prof. Dr. Elisabeth Allgoewer (UHH, Geschichte der VWL)

Prof. Dr. Claudius Gräbner-Radkowitsch (Uni Flensburg, Abteilung Plurale Ökonomik)

Janina Urban (Netzwerk Plurale Ökonomik und wissenschaftliche Referentin am interdisziplinären Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung)

 Dieses Semester wird es außerdem wieder eine Veranstaltungsreihe von uns geben mit verschiedenen Formaten wie Film und Diskussion, Vorträge, Lesekreise usw.

Unten findet ihr schon mal die angedachten Termine der Veranstaltungen im zwei-Wochen-Takt. Die Wochen dazwischen werden wir wie immer weiter mit unseren Plena-Sitzungen machen. Alle die Lust haben, sich auch an „internen“ Prozessen und Orga zu beteiligen, können gerne dazu kommen! Wir treffen uns dafür jeden Donnerstag 18-20 Uhr im S8.

Wir freuen uns auf ein spannendes Semester mit viel Diskussion!

Eure Hamburger Pluralos!

PLURALE_PERSPEKTIVEN_AUF_DIE_Ã_KONOMISCHE_TRANSFORMATION2_2