Diskussion mit Prof. Emma Aisbett am 14.6.

Am 14.6. um 18.15Uhr ist Emma Aisbett, Juniorprofessorin für VWL (UHH) bei uns zu Gast. Wir werden mit ihr das Working Paper „Why are the critics so convinced that Globalization is bad for the poor?“ diskutieren. Wir setzen uns mit den Standpunkten von Globalisierungskritikern auseinander. Interessierte sind herzlich eingeladen sich das Working Paper , welches als pdf bereitsteht, durchzulesen um mitzudiskutieren.

Die Diskussion findet im Café Creisch statt, welches sich im 3. Stock des Philosophenturmes (VMP6) befindet.

Download Link: Aisbett_Globalization_Critics.pdf

Eduard-Heimann-Colloquium im SS 2017 „Ein neues Curriculum für die Wirtschaftswissenschaften?“

Das diesjährige Eduard-Heimann-Colloquium widmet sich der Bestandsaufnahme der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre in Deutschland und diskutiert die Möglichkeiten pluraler Lehrformen und Inhalten.

Wir danken der finanziellen Unterstützung des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität (KNU)

jeweils Donnerstag, 18–20 Uhr,
Universität Hamburg, Fachbereich Sozialökonomie, Von-Melle-Park 9, S 28

27.04.2017
Pluralismus-Diskurse. Empirische Überprüfung und Strategien
Janina Urban (Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung)

11.05.2017
Problem-based learning : A non-mainstream way of teaching economics
Prof. Mogens Madsen (Universität Aalborg)

18.05.2017
Modern Economics: Zur Verdrängung der normativen Ökonomik aus dem Curriculum der Wirtschaftswissenschaften
Prof. Alexander Lenger (Karlsruhe Institute of Technology)

01.06.2017
Pluralistische Ökonomie als Möglichkeitswissenschaft
Prof. Stephan Panther (Cusanus Hochschule)

29.06.2017
Zum Profil deutscher Volkswirtschaftslehre im internationalen Vergleich
Dr. Stephan Pühringer (Johannes-Kepler-Universität Linz)

06.07.2017
Zur Pluralität der volkswirtschaftlichen Lehre in Deutschland
Prof. Frank Beckenbach (Universität Kassel)

weiter Informationen zu den Vorträgen (bitte klicken)

Der Anbruch des Neoliberalismus: Westdeutschlands wirtschaftspolitischer Wandel in den 1970er Jahren

Mit der ersten Ölpreiskrise 1973 sollte sich das Blatt wenden. Eine nach wirtschaftstheoretischer und gesellschaftspolitischer Vorherrschaft strebende Ideologie erhielt ihr realpolitisches Antlitz, international geprägt durch die radikalen „Reformen“ der Ära Reagan–Thatcher.
Vor diesem Hintergrund blickt Sebastian Müller auf die bislang wenig untersuchten Entwicklungen in der BRD. Der Autor widmet sich der Frage, warum der Keynesianismus und mit ihm eine sozialliberale Wirtschaftspolitik an Boden verlor. Er spürt den Gründen nach, die in den 1990er-Jahren zu einem Konsens führten, wonach ein ökonomisches Modell aus Planung, Nachfragesteuerung und Wohlfahrtsstaat nicht mehr zeitgemäß sei.
Sebastian Müller widerspricht dieser Darstellung und zeigt, wie sie einem neoliberalen Verständnis politischer Ökonomie entnommen ist, das keine alternativen Deutungen zulässt. Er hält dem Abgesang auf einen sozialen und regulierten Kapitalismus ein differenziertes Bild entgegen, das für die Analyse der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise eine bedeutende Rolle spielt.

Moderation: Michael Paetz (UHH, FB VWL)

Vortrag: Sebastian Müller (www.le-bohemien.net / www.makroskop.eu)

7. April 2017, 18.15Uhr, VMP5 Hörsaal A

Literatur:  Sebastian Müller (2016). Der Anbruch des Neoliberalismus. Westdeutschlands wirtschaftspolitischer Wandel in den 1970er-Jahren. Promedia Verlag, Wien.

Interesse an Pluraler Ökonomik? Exploring Economics ist online!

Ihr sucht einen anschaulichen Einstieg in die verschiedenen Paradigmen der Pluralen Ökonomik? Anstelle langer und komplizierter Monografien bietet die Online-Lernplattform Exploring Economics didaktisch aufgearbeitete, kurze Texte und Grafiken. Außerdem bündelt die Website, die von einem Team des Netzwerks Plurale Ökonomik e.V. unter der Schirmherrschaft verschiedener Professor*innen erstellt wurde, Videos und Online-Kurse im Bereich VWL. Schaut mal rein!

 

Literatur zur feministischer Ökonomik Treffen 30.11.2016

Nächste Woche werden wir uns mit der Feministischen Ökonomik auseinandersetzen (VMP5 Raum 4098, 18.15Uhr).
Als Diskussionsgrundlage dient ein Artikel von Katharina Mader und Jana Schultheiss:
Feministische Ökonomie – Antworten auf die herrschenden Wirtschaftswissenschaften?
Erschienen in: PROKLA. Verlag Westfälisches Dampfboot, Heft 164, 41. Jg. 2011, Nr. 3, 405 – 421

Außerdem ein Beitrag im Deutschlandradio zum leichten Einstieg

Literatur zu ökologischer Ökonomik Treffen 16.11.2016

Nächste Woche werden wir uns mit der Ökologischen Ökonomik auseinandersetzen (VMP5 Raum 4098, 18.15Uhr).
Als Diskussionsgrundlage dient ein kurzes Buchkapitel aus A guide to whats wrong with economics von Robert Constanza  (S.237-246):
https://www.plurale-oekonomik.de/fileadmin/redakteure/bund/pdf/Materialien/Costanza.pdf

Wer noch tiefer ins Thema einsteigen möchte, findet hier weitere Anregungen:
https://www.plurale-oekonomik.de/materialien/plurale-ansaetze/ (Literaturempfehlungen)
http://www.plurale-oekonomik-hamburg.de/wp-content/uploads/2014/11/Spash_Kerschner_TRAFO-EE.pdf (Draft Paper)
Daly/Farley (2004): Ecological Economics: principles and applications. Washington, Island Press.
(https://beluga.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/368802949?institution=BELUGA_ALL&rank=1)

Vortrag mit Steffen Lange: Rahmenbedingungen einer Postwachstumsökonomie

9. November 18.15 – 19.45 Uhr, Raum S28 VMP9

In diesem Vortrag stellt Steffen Lange makroökonomische Rahmenbedingungen für Postwachstumsökonomien vor. In dem Vortrag wird gezeigt, welche Erkenntnisse sich bzgl. Postwachstumsökonomien aus makroökonomischen Theorien (neoklassische, keynesianische und marxistische) ableiten lassen. Zentrale Themen sind dabei: Aggregiertes Angebot und Nachfrage, technologischer Wandel, der Zugang zu natürlichen Ressourcen, Unternehmens-strukturen und Wettbewerb, und einige mehr.

 

langeSteffen Lange hat Volkswirtschaftslehre in Maastricht, Santiago de Chile und Göttingen studiert. Derzeit promoviert er zum Thema “Sustainable Economies without Growth: A Pluralist Analysis Based on Neoclassical, Keynesian and Marxian Macroeconomics” an der Universität Hamburg im Rahmen eines Hans-Böckler-Stipendiums.

Seit Mai 2016 ist Steffen Lange wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

 

 

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Willkommenstreff und Infoabend Mittwoch 26. Oktober

Ihr interessiert euch für Theorien und Methoden in der VWL die nicht im gängigen Lehrplan stehen?
Ihr wollt wissen was Pluralismus in der VWL bedeutet?

Dann kommt zu unserem ersten Treffen des Arbeitskreises im neuen Semester am Mittwoch 26. Oktober um 18.15 Uhr im Raum A411 Von-Melle-Park 9.
Wir werden die aktuellen Projekte des Arbeitskreises vorstellen und besprechen, welche Aktivitäten wir im Wintersemester durchführen wollen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!