Sommerkino 2016

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Am 15. Juni um 18:30 startet im Wiwi-Bunker (VMP5) der Uni Hamburg, Raum 0077 mit dem Film “MASTER OF THE UNIVERSE” das Plurale Sommerkino.

++++Eintritt frei, 1 Euro Bier und Limo++++

Es folgen drei weitere Filme:

Work hard, play hard – 23. Juni, VMP5, Raum 0079
Boom Bust Boom – 29. Juni, VMP 5, Raum 0077
Landraub – 05. Juli, VMP 5, Raum 0079

Vortragsreihe: E(W)U – Problemlöser oder Problemverstärker?

„E(W)U – Problemlöser oder Problemverstärker?“
Eduard-Heimann-Colloquium des ZÖSS im SoSe 2016
in Kooperation mit RLS HH, Plurale Ökonomik HH und FSR SozÖk
(alle Vorträge im Raum S 28 im Von-Melle-Park 9)

28.04.2016: 16 – 18 Uhr // Prof. Stefan Collignon: Better in than out? Ökonomische Entwicklung innerhalb und außerhalb der EWU

12.05.2016: 16 – 18 Uhr // Prof. Hauke Brunkhorst: Das doppelte Gesicht Europas und Hindernisse einer europäischen Bürgerschaftsidentität

02.06.2016: 16 – 18 Uhr // Prof. Martin Höpner: Warum der Euro das autoritäre Europa erzwingt

09.06.2016: 16 – 18 Uhr // Prof. Hans-Jürgen Bieling: Europäische Krisendynamiken und die Politische Ökonomie der Finanzialisierung

23.06.2016: 16 – 18 Uhr // Dr. Torsten Müller: Neuer europäischer Interventionsmus. Die Auswirkungen des EU-Governance-Systems auf Löhne und Tarifpolitik

EHC_plakat_SoSe16

— Zur Thematik —
Die Geschichte der europäischen Integration – angefangen mit der Montanunion, über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bis zur Europäischen Union (EU) – wird gerne als eine Erfolgsgeschichte nach der Katastrophe des 2. Weltkrieges erzählt. Zwar verlief der zunehmend enger werdende Zusammenschluss der Länder Europas nicht immer gradlinig, erlebte Phasen der Euroskepsis und der Europhorie, doch letztendlich überwog immer der Wunsch nach weiterer Vertiefung und engerer Kooperation – damit sollten Feindseligkeiten unmöglich gemacht, Unterstützung in Demokratisierungsprozessen gewährleistet und vor allem die wirtschaftliche Entwicklung – gerade auch in den Ländern Süd- und Osteuropas – vorangebracht werden.
Die Europäische Währungsunion (EWU)ist der vorläufige Höhepunkt dieses Prozesses, der mit der Gemeinschaftswährung auch ein gemeinsames Identifikationssymbol liefern sollte. Spätestens mit der Weltfinanz- und der nachfolgenden Eurokrise ist deutlich geworden, dass die EWU nicht auf ernsthafte Krisenzeiten vorbereitet war und das europäische Governance-System der Rationalität nationaler Egoismen nicht gewachsen ist. Die ‚griechische Tragödie‘ der letzten 5 Jahre scheint ein Lehrstück dafür zu sein, dass die gegenwärtige EU – insbesondere in der Konzentration auf die EWU – Probleme, die auf die Mitgliedsländer zukommen, nicht zu lösen vermag, sondern noch verstärkt. Die gut gemeinte Intention der ökonomischen und kulturellen Konvergenz ist offenen nationalen Resentiments und der Erfahrung gewichen, dass europäische Zwänge nationale Demokratien deformieren. Das Colloquium möchte diese Entwicklung besser verständlich machen und nach Perspektiven fragen.

— Zur Colloquiumsreihe —
Die Eduard-Heimann-Colloquiumsreihe will an den Ökonomen Eduard Heimann erinnern, der ab 1925 einen Lehrstuhl für theoretische und praktische Sozialökonomie an der Universität Hamburg innehatte, bevor er 1933 von den Nationalsozialisten aus der Universität verdrängt und zur Emigration in die USA gezwungen wurde, wo er an der berühmten ‚University in Exile’ an der New School for Social Research forschte und lehrte.
Eduard Heimanns wissenschaftliche Arbeiten zur Sozialtheorie des Kapitalismus verbinden eine ökonomische Analyse des Kapitalismus mit soziologischen Bestimmungen der sozialen Bewegung, die die Sozialisierung des Kapitalismus mittels Sozialpolitik vorantreibt. Eine solche soziale Theorie des Kapitalismus muss geschichtlich vermittelt sein, denn die soziale Bewegung wirkt im jeweiligen historischen Kontext; sie ist aber gleichermaßen theoretisch, denn sie bezieht sich auf geschichtsunabhängige sozioökonomische Zusammenhänge. Eine solchermaßen fundierte Sozialökonomie, die ökonomische Vorgänge nicht ohne soziale Rückkopplungen bearbeiten kann, kann auch heute noch der Arbeit des Zentrums für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS), dem Veranstalter der Colloquiumsreihe, als Vorbild und Orientierungspunkt dienen.

Willkommenstreff und Infoabend Mittwoch 27. April

Ihr interessiert euch für Theorien und Methoden in der VWL die nicht im gängigen Lehrplan stehen?
Ihr wollt wissen was Pluralismus in der VWL bedeutet?

Dann kommt zu unserem ersten Treffen des Arbeitskreises im neuen Semester am Mittwoch 27. April um 18.15 Uhr im Raum A315 Von-Melle-Park 9.
Wir werden die aktuellen Projekte des Arbeitskreises vorstellen und besprechen, welche Aktivitäten wir im Sommersemester durchführen wollen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Workshop zu agentenbasierter Modellierung, Komplexitätsökonomik und nicht-linearer Konjunkturmodelle

Further Information: https://complexity2016.noblogs.org/

### Deadline for submission is February 29, 2016 ###

Towards a Better Understanding of Economic Dynamics. What Can We Expect from Complexity Economics and Non-Linear Business Cycle Models?

Workshop Organized by the University of Hamburg May 12-13, 2016

Keynote Speakers

Domenico Delli Gatti (Università Cattolica del Sacro Cuore)

Thomas Lux (University of Kiel)

Topics

Agent-based Modeling

Network Analysis

Non-linear Business Cycle Models

Organizers

Ulrich Fritsche, Ingrid Grössl and Artur Tarassow

Konferenzen im November: Teaching Economics in the 21st Century und 13. efas Jahrestagung

Wir möchten Euch auf zwei spannende Konferenzen aufmerksam machen die im November in Berlin stattfinden werden. In einem gewissen Umfang ist der Arbeitskreis in der Lage, interessierten Studierenden die Konferenzgebühren zu erstatten. Bitte schreibt uns dazu direkt an ( mail@plurale-oekonomik-hamburg.de ) oder kommt zu den wöchentlichen Treffen am Mittwoch 18.15Uhr VMP5 0077).

Joint Conference „Teaching Economics in the 21st century“

November 26-28, Berlin School of Economics and Law

The joint conference discusses the state of research and teaching in economics and the way forward. The focus of the conference is on pluralism of theories, methods, disciplines and teaching methods.

Robert Skidelsky of Jesus College, Sheila Dow of the University of Stirling and  Silja Graupe (Cusanus Hochschule) will deliver keynote speeches. The conference will include a panel discussion with Peter Bofinger (University of Würzburg) Ulrich Klüh (Sparkassen Finanzgruppe Hessen-Thüringen) and Hans-Jörg Herr (Berlin School of Economics and Law) on the status quo of teaching and textbooks at German-language universities.

Registration
Program 

 

13. efas-Jahrestagung

Am 19. und 20 November 2015 findet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin die 13. efas-Jahrestagung zum Thema „Europa in der Krise – Zugänge und Ergebnisse der ökonomischen Geschlechterforschung“ statt. An den beiden Tagen soll es um die Frage gehen, welche Effekte die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Geschlechtergerechtigkeit hat und inwieweit gleichstellungspolitisch hierauf zu reagieren ist. Wir freuen uns auf die Beiträge von Prof. em. Brigitte Young, PhD. (Universität Münster), Prof. Dr. Francesca Bettio (Università di Siena), Dr. Helene Schuberth (Oesterreichische Nationalbank), Prof. Dr. Camille Logeay (HTW Berlin) und Prof. Dr. Dorothea Schäfer (DIW Berlin). Anmeldung bitte per Email an efas-netzwerk@htw-berlin.de und das detaillierte Programm findet sich hier.

Neue Ringvorlesung im Wintersemester: “Wirtschafts- und Finanzkrisen aus pluraler Perspektive”

Auch in diesem Wintersemester wird es eine spannende Ringvorlesung im B.Sc. VWL geben, welche im freien Wahlbereich mit 3 Credit Points wählbar sein wird.

Ihr findet den Kurs unter WiSe 15/16 > Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften > Fachbereich VWL > A. Bachelorstudiengänge > I. Volkswirtschaftslehre (B.Sc.) > freier Wahlbereich

Die ReferentInnen werden in Kürze bekannt gegeben!

Kurs:   22-10.900

Der Inhalt der Veranstaltung ist die Betrachtung von Krisenphänomen aus einer pluralen Perspektive. Dabei werden verschiedene Theorieströmungen beleuchtet und diese auf ihren Erklärungsgehalt kritisch überprüft. Berücksichtigung erhalten die postkeynesianische, österreichische und marxsche Ökonomik sowie interdisziplinäre, verhaltensökonomische und geschlechtsspezifische Ansätze.