Veranstaltungsreihe: Der große Crash und seine Folgen

Vor gut zehn Jahren, im Sommer 2007, löste das Platzen der US-Immobilienblase eine Kettenreaktion aus, die für viele Länder in eine schwerwiegende Krisensituation führte. Nicht nur Griechenland leidet bis heute unter dem „großen Crash“ und seinen finanziellen, sozialen und politischen Folgen. In vielen EU-Staaten ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch, Grundsicherungssysteme wurden aufgeweicht und Renten massiv gekürzt. Rechte Bewegungen haben es vielerorts verstanden, diese Unsicherheiten für sich zu nutzen.
Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ist damit auch eine soziale und politische Krise geworden. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe sollen unterschiedliche Aspekte dieser multiplen Krisenprozesse beleuchtet und diskutiert werden: Was passierte eigentlich 2007 und wie stabil ist das Finanz- und Wirtschaftssystem heute? Warum ist die deutsche Wirtschaft verhältnismäßig stabil und erfolgreich? Was hat es mit dem „deutschen Jobwunder“ auf sich? Welche Auswirkungen haben die Krisenprozesse auf die globalisierte Staatengemeinschaft und den internationalen Handel? Sind wir auf dem Weg in eine Ära des Protektionismus? Und welche Effekte hat die Krise auf die gegenwärtigen Geschlechterverhältnisse?

Zusammen mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg veranstaltet der Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg im Mai eine Vortragsreihe zur Finankrise und den anhaltenden Krisen.

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