Österreichische Schule

Die österreichische Schule ist ein ökonomische Perspektive, deren Ursprung oft auf das Werk von Carl Menger zurückgeführt wird. Im englischen Sprachraum werden die Vertreter*innen dieser Perspektive auch als “Austrians” bezeichnet. Menger betonte insbesondere den Subjektivismus, das Nutzenprinzip und den Marginalismus in der ökonomischen Analyse (Quaas und Quaas 2013, 34). Spätere Vertrer*innen haben den Kanon der österreichischen Schule um eine Reihe von Konzepten erweitert. Von verschiedenen Autor*innen, welche sich teilweise als Nachfolger*innen der Schule sehen, wie auch von solchen, die die Austrians von außen betrachten, werden folgende Punkte als konstitutiv angesehen:

  • methodologischer Individualismus
  • Opportunitätskosten
  • Subjektivismus
  • laissez-faire Politik(-empfehlung)
  • Hervorheben von zeitlichen Abläufen in ökonomischen Prozessen
  • fundamentale Unsicherheit
  • Relevanz von Preisen und freiem Wettbewerb
  • eine montäre Krisentheorie
  • Fokus auf den/die Unternehmer*in
  • Apriorismus und starker Deduktivismus
  • Aversion gegenüber mathematischen und statistischen Methoden

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Quaas, F., Quaas G. (2013): Die Österreichische Schule Der Nationalökonomie: Darstellung, Kritiken und Alternativen. Marburg, Metropolis.