Lesekreis „Nachhaltigkeit“

Dieses Semester veranstaltet der Arbeitskreis Plurale Ökonomik wieder einen Lesekreis. Im Rhythmus von 2 Wochen werden wir uns treffen und gemeinsam Texte besprechen. In diesem Semester werden wir uns mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ beschäftigen und dazu Texte aus unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie zum Beispiel „Green Economy“, „Degrowth“ und „Climate Change“ lesen und diskutieren.

Das erste Treffen findet am 14.11. um 18:15 Uhr im VMP9 Raum S28 statt und dient der Einführung in das Thema. Dazu haben wir 2 kurze Texte zum Thema „Diverse Economics and Postgrowth“ und „Ecological Economics and Degrowth“ herausgesucht, die Zusammenfassung von 2 Workshops der diesjährigen Summer Academy for Pluralist Economics sind. Zudem schauen wir, was sich die UN unter dem Thema Nachhaltigkeit vorstellt und lesen dazu Absatz 27 bis 30 des “ Report of the World Commission on Environment and Development: Our Common Future„. Diese 3 Texte sind recht kurz und dienen mehr dem groben Überblick. Für die Zusammenfassungen schreibt uns bitte eine Mail an mail@plurale-oekonomik-hamburg.de

Dann schauen wir uns an wie es bei uns an der Uni Hamburg aussieht und diskutieren das Positionspapier „Zwischen Wissenschaftsfreiheit und gesellschaftlicher Verantwortung: Die Universität Hamburg auf dem Weg zu einer Universität der Nachhaltigkeit“ des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität, welches hier zu finden ist: https://www.nachhaltige.uni-hamburg.de/downloads/1_7-positionspapiere/knu-positionspapier-2-aufl-april-2016.pdf Wir freuen uns über alle die Lust haben sich gemeinsam mit uns dem Thema anzunähern und ihre Ansichten mit uns teilen wollen!

Sind Nachhaltigkeit und Wachstum unvereinbar? – Elena Hofferberth (Uni Leeds)

Die Klimakrise führt eindrücklich vor Augen: ‚Business as usual‘ ist keine Option mehr, weder in Wirtschaftspolitik noch den Wirtschaftswissenschaften. Dennoch bleiben viele Analysen und Politikmaßnahmen in alten Paradigmen verhaftet. Dieser Vortrag nimmt eine systemische Perspektive ein und beleuchtet die Zusammenhänge zwischen der derzeitigen kapitalistischen Wirtschaftsweise und den verschiedenen ökologischen und sozialen Verwerfungen unserer Zeit.
Was ist der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen? Warum erweist sich die Entkopplung dieser Entwicklungen trotz technologischem Wandel als so schwierig? Welche Rolle spielen Verteilung, Globalisierung und Finanzialisierung? Und was bedeutet dies für mögliche Lösungswege aus der Krise? Dieser Vortrag widmet sich diesen Fragen und diskutiert darauf aufbauend verschiedene Politikmaßnahmen und Transformationsvorschläge, darunter Ideen für ‚Grünes Wachstum‘, den Green New Deal und Degrowth/Postwachstum. Anschließend ist Raum für Austausch und Debatte mit den Teilnehmenden.

Der Vortrag ist Teil der Onlineveranstaltungsreihe: Klimakrise – Was tut die VWL

04.06.2020, 18 Uhr


weitere Termine:
11.06. – Franziska Müller – Klimakrise als intersektionale Herausforderung

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Mit Keynes das Klima retten? Green New Deals global und in Europa – Vortrag von Janina Urban (FGW Düsseldorf)

Green New Deals wurden als Flaggenschiffprojekte der progressiven Kräfte in den USA und Großbritannien vorangetrieben. Mit dem Green Deal der Europäischen Kommission wird ein solcher Plan das erste Mal Regierungsprogramm. Was unterscheidet die Green (New) Deals voneinander? Mit welchen theoretischen Perspektiven kann dieser Vorstoß – und die parallel hierzu stattfindenden Initiativen zu sustainable finance auf europäischer Ebene – verstanden werden? Und wie sieht es eigentlich mit der Wirksamkeit dieser Programme zur Bekämpfung der Klimakrise aus? Dieser Vortrag schaut mit der Brille des „internationalen Keynes“ und einer polit-ökonomisch orientierten Analyse auf die aktuellen und zurückliegenden globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge, um die zentralen wirtschaftspolitischen Konfliktpunkte in Bezug auf eine makroregulatorische Klimapolitik herauszuarbeiten.

Der Vortrag ist Teil der Onlineveranstaltungsreihe: Klimakrise – Was tut die VWL

weitere Termine:

04.06. – Elena Hofferberth – Sind Nachhaltigkeit und Wachstum unvereinbar?

11.06. – Franziska Müller – Klimakrise als intersektionale Herausforderung

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Onlineveranstaltung: Mit CO²-Zertifikanten und Steuern die Erderwärmung stoppen? mit Prof. Moritz Drupp (Uni Hamburg)

Von den Gelbwesten in Frankreich zu Greta, Trump und Merkel: Klimawandel und Klimapolitik waren vor der Corona-Pandemie in aller Munde. Das Klimaproblem ist aber nicht einfach verschwunden und wir brauchen für dessen Bewältigung einen langen Atem. Die Ökonomik beschäftigt sich nun bereits seit gut 50 Jahren mit dem Klimawandel und Klimaökonomik ist mittlerweile im Zentrum der Disziplin angekommen. Während der Klimawandel für Lord Stern das größte Marktversagen, das die Welt je gesehen hat’ darstellt, liegt gute Klimapolitik für den Ökonomie-Nobelpreisträger Bill Nordhaus irgendwo `zwischen dem Untergang der Wirtschaft und dem Untergang der Welt’. In diesem Vortrag wollen wir uns ansehen, wie der `Mainstream’ der Ökonomik versucht diese riesige Spannbreite an gewünschter Klimapolitik einzugrenzen. Wir wollen uns zudem anschauen, welche Politik-Empfehlungen aus solchen Analysen abgeleitet werden, und ob beziehungsweise wie wir mit CO2-Steuern oder CO2-Zertifikaten das Klima retten können. 

Dieser Onlinevortrag ist Teil der Online-Veranstaltungsreihe im SoSe 2020. Der Zugang wird hier demnächst veröffentlicht.

Weitere Informationen und Termine der Veranstaltungsreihe finder ihr hier.

Zugang zur Veranstaltung:

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Lesekreis „Feministische Ökonomik“

In diesem Semester veranstalten wir einen Lesekreis zur feministischen Ökonomik. Die feministische Ökonomik (femÖk) untersucht den wechselseitigen Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen und Ökonomie. Sie fasst dabei auch den unbezahlten, nicht-marktvermittelten Teil der Wirtschaft und Gesellschaft ins Auge und beleuchtet, welche Triebkräfte hinter den heute verbreiteten Dichotomien wirtschaftlich-sozial, produktiv-reproduktiv, maskulin-feminin, bezahlt-unbezahlt oder öffentlich-privat stecken. Damit widmet sich die femÖk auch der Analyse des Patriarchats und des Kapitalismus als miteinander verschränkte Herrschaftsformen. Dabei stellt sie Fragen nach der Verfügung über Eigentum, Einkommen, Macht, Wissen und den eigenen Körper.

Wir treffen uns am kommenden Dienstag, den 19.11.2019 um 18 Uhr im Von-Melle-Park 9 Raum S 28 und diskutieren folgenden Text:

„Die Welt der Zahlen – Make Gender visible?“ von Beate Haidinger


Für die Texte schreibt uns bitte unter mail@plurale-oekonomik-hamburg.de oder tragt euch in unseren Mailverteiler ein: https://mailman.rrz.uni-hamburg.de/mailman/listinfo/ak_pluraleoekonomik


Mehr Infos zur feministischen Ökonomik findet ihr auf Exploring-Economics, der Lernplattform des Netzwerks Plurale Ökonomik: https://www.exploring-economics.org/de/orientieren/feministische-theorie/



Der Ökonom als Menschenfeind?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Sebastian Thieme am 20.11.2019 ,18 Uhr im Von-Melle-Park 9 Raum S27

In den Diskussionen um den Sozialstaat kommen, gerade von Ökonom*innen, immer wieder Annahmen zum Vorschein, die dem Menschen negative Charaktereigenschaften zusprechen. Dabei fällt vor allem ein Zusammenspiel zwischen ökonomischen Argumenten und negativen Menschenbildern auf.

Ist die Ökonomik eine menschenfeindliche Wissenschaft?“ fragt Dr. Sebastian Thieme in seinem Buch „Der Ökonom als Menschenfeind?: Über die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik“ und untersucht ökonomische Theorien nach menschenfeindlichen Ansätzen.

Sebastian Thieme lehrt zurzeit an der Hochschule Harz und war in verschiedenen Projekten zur Pluralität der Ökonomik tätig.

Mehr Infos zu Sebastien Thieme gibt es unter: https://economicethics.blogspot.com/

Lesekreis „Feministische Ökonomik“

In diesem Semester veranstalten wir einen Lesekreis zur feministischen Ökonomik. Die feministische Ökonomik (femÖk) untersucht den wechselseitigen Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen und Ökonomie. Sie fasst dabei auch den unbezahlten, nicht-marktvermittelten Teil der Wirtschaft und Gesellschaft ins Auge und beleuchtet, welche Triebkräfte hinter den heute verbreiteten Dichotomien wirtschaftlich-sozial, produktiv-reproduktiv, maskulin-feminin, bezahlt-unbezahlt oder öffentlich-privat stecken. Damit widmet sich die femÖk auch der Analyse des Patriarchats und des Kapitalismus als miteinander verschränkte Herrschaftsformen. Dabei stellt sie Fragen nach der Verfügung über Eigentum, Einkommen, Macht, Wissen und den eigenen Körper.

Wir treffen uns am kommenden Mittwoch, den 30.10.2019 um 18 Uhr im Von-Melle-Park 9 Raum S 29 und diskutieren folgende Texte:

  1. „Wo sind die Ökonominnen? Ein Streifzug durch die Geschichte der politischen Ökonomie“ von Beate Haidinger
  2. Feministische Ökonomie – Antworten auf die herrschenden Wirtschaftswissenschaften?“ von Katharina Mader und Jana Schultheiss

Für die Texte schreibt uns bitte unter mail@plurale-oekonomik-hamburg.de oder tragt euch in unseren Mailverteiler ein: https://mailman.rrz.uni-hamburg.de/mailman/listinfo/ak_pluraleoekonomik

Mehr Infos zur feministischen Ökonomik findet ihr auf Exploring-Economics, der Lernplattform des Netzwerks Plurale Ökonomik: https://www.exploring-economics.org/de/orientieren/feministische-theorie/

Willkommenstreff und Infoabend

Was bedeutet eigentlich Plurale Ökonomik und was ist unsere Kritik an der jetzigen VWL insbesondere an der Uni Hamburg? Was macht der Arbeitskreis Plurale Ökonomik in diesem Semester?Diese und weitere Fragen wollen wir auf unserem Infoabend am kommenden Mittwoch den 23.10. um 18:30 Uhr im Von-Melle-Park 9 Raum S08 beantworten und laden euch herzlich dazu ein vorbeizukommen. Für Getränke ist gesorgt.

Mit der EZB das Klima retten?

Das wichtigste Jahrzehnt für die Menschheit beginnt am 1. Januar 2020: Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät!

Mit einem „Green New Deal“ können wir die soziale und ökologische Wende schaffen, um den Klimawandel zu stoppen. Dafür braucht es wieder einen aktiven Staat. Nur wenn Busse und Bahnen fahren, können sich Menschen, die sich die Miete in den Innenstädten nicht leisten können, auf das Auto verzichten.

Die „Modern Monetary Theory“ (MMT) ist eine Wirtschaftstheorie, die US-Präsidentschaftskandidaten wie Bernie Sanders beeinflusst hat. Demnach fehlt es Staaten in ihrer eigenen Währung nie an Geld. Denn die Zentralbank kann das Geld schaffen und bis zur Vollbeschäftigung in die Wirtschaft pumpen – sofern die Währungen frei schwanken.

Sahra Wagenknecht (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Bundestag) und der Ökonom und Geldtheoretiker Dirk Ehnts (TU Chemnitz) diskutieren an der Universität Hamburg darüber, welche Rolle die Europäische Zentralbank beim Kampf gegen den Klimawandel spielen sollte.

Moderation: Fabio De Masi (Stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Bundestag).

Montag, 21. Oktober 2019 von 18:30 bis 21:00 , Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal ESA A, Edmund-siemers-Allee 1

Statement des AK Plurale Ökonomik Hamburg zu den Fakultätsratswahlen an der WiSo Fakultät

Seit 2012 setzten wir uns an der Universität Hamburg für mehr Theorie- und Methodenvielfalt und Realitätsbezug in der VWL ein. Dies tun wir, indem wirLehre mitgestalten, Forschung kritisch begleiten und eigene Veranstaltungen und Bildungsangebote organisieren. Mit unserer Liste zu den Fakultätsratswahlen treten wir für folgende Veränderungen in der Lehre am Fachbereich VWL ein:
Für eine VWL mit Realitätsbezug!

Es ist problematisch, dass Themen wie Ungleichheit, ökonomische Ursachen des Rechtspopulismus und Klimakrise nur einen kleinen Bestandteil unserer Kurse
und Vorlesungen ausmachen. Wir fordern eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Diese Auseinandersetzung soll auch
außerhalb neo-klassischer Modelle stattfinden, da diese Modelle die Sichtweise und Analyse wirtschaftlicher Probleme mit ihrem formalisierten Gleichgewichts- und
Rationalitätsgedanken verzerrt und verklärt.
Um wirtschaftliche Fragestellungen einordnen und hinterfragen zu können fordern wir eine Lehre, welche die verschiedenen Theorien und Ansätze in der VWL wiederspiegelt und Bezug zu konkreten Problemen herstellt.

Für die Klimakrise brauchen wir in unserem Studium eine kritische Auseinandersetzung
mit Wachstum und unserer Wirtschaftsweise. Um Ungleichheit zu verstehen, müssen
wir uns verstärkt mit den globalen Besitz- und Vermögensverhältnissen, sowie mit der
Geld- und Finanzwirtschaft auseinandersetzen. Um die ökonomischen Grundlagen des
Rechtsruckes zu verstehen, brauchen wir verstärkt eine historische Betrachtung von
wirtschaftlichen Entwicklungen.
Für all diese Probleme gibt es Ansätze und Theorien in der VWL (z.B. ökologische
Ökonomik, marxistische Ökonomik, Postkeynesianismus und feministische Ökonomik),
die zurzeit kaum oder gar nicht im VWL-Studium gelehrt werden.

Im Fakultätsrat arbeiten wir seit fast 4 Jahren gemeinsam mit unseren Kommiliton*innen
aus der Sozialökonomie und den Sozialwissenschaften für eine kritische, realitätsnahe
und problemorientierte Lehre und Universität. Dies wollen wir weiter fortsetzen und
daher treten wir wieder als Plurale Ökonomik zum Fakultätsrat an

Monsanto oder Mikro – wer schadet der Gesellschaft mehr?

Ein wirtschaftsethischer Vergleich von Konzernmacht und der Wirkung heutiger Wirtschaftswissenschaften mit Dr. Thomas Dürmeier

Papst Franziskus sagt: „Diese Wirtschaft tötet.“ Der Leverkusener
Agrochemieriese Bayer kaufte den viel kritisierten Gentechnikriesen
Monsanto. Trotz Glyphosat oder Bienensterben will Bayer & Monsanto damit
eine nachhaltige Welternährung erreichen.
Wirtschaftswissenschaftler*innen wie der „Lehrbuchökonom“ Hal Varian sind
heute Chefökonomen bei Konzernen wie Google.
Seit der Gründung des Netzwerkes Plurale Ökonomik wird über die
Wechselwirkung zwischen Wirtschaftslehre und Großunternehmen diskutiert. Oft werden Machtverhältnisse in wirtschaftswissenschaftlichen Modellen vernachlässigt und
Thomas Dürmeier (Volkswirt, Gründer Goliathwatch e.V.), vergleicht und bilanziert, ob Modellökonomik oder marktdominante Unternehmen den größeren gesellschaftlichen Schaden anrichten und was mögliche Alternativen sind. Beispiele im Vortrag sind
der „Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ der Bundesregierung,
aktuelle Kartellpolitik gegen Bayer oder Facebook und entwicklungs- und
handelspolitische Politikberatung durch Ökonom*innen. Thomas Dürmeier gibt einen Einblick in die Arbeit der neuen NGO Goliathwatch und zeigt neue Wege zu einer gerechteren Wirtschaft auf.

Dienstag 02.07. 2019 / 18 Uhr / Von-Melle-Park 9 Raum S07