Verhaltensökonomik

Die Verhaltensökonomik ist ein noch junger Bereich der Wirtschaftswissenschaft, der sich mit den Abweichungen menschlichen Verhaltens vom Verhaltensmodell des homo oeconomicus befasst. Diese Abweichungen vom rationalen Kalkül werden als „non-standard“ (der Standard ist Neoklassik) oder „biased“ eingeführt. Verhaltensökonomischen Forschung erklärt menschliches Entscheidungsverhalten beispielsweise mit sozialen Präferenzen, Heuristiken und Normen und erweitert somit die Verhaltensmodelle in den Wirtschaftswissenschaften. Erkenntnisse werden hauptsächlich aus Feld- und Laborexperimenten gewonnen. Weiterhin werden Erkenntnisse angrenzender Disziplinen (Psychologie, Sozialwissenschaften, Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft etc.) genutzt und auf die ökonomische Disziplin übertragen, um menschliches Verhalten besser erklären zu können.

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Unsere (Lehr-)Buchempfehlung mit Verfügbarkeit in der Bibliothek:

Beck, Hanno. 2014. „Behavioral Economics: eine Einführung. Wiesbaden: Springer Gabler.

Daxhammer, Rolf J. 2012. Behavioral Finance : verhaltenswissenschaftliche Finanzmarktforschung im Lichte begrenzt rationaler Marktteilnehmer. Konstanz: UVK.